HE: HERDERN 2030
Die Gemeinde Herdern im Vorfeld der Neuburg wurde 1457 von Freiburg erworben. Der Stadtteil wird im Süden von den Tennenbacher-/Starken-Immental-Str., im Osten durch den Stadtwald bis hinauf zum Rosskopf und von dort im Norden entlang der Stadtgrenze sowie der Hinteren Steige bis zur DB-Linie im Westen begrenzt. Herdern hatte 1961 insgesamt 13.657 EW, zählte 2000 aber nur noch 10.492 EW. Während sich in seinem Westen ein Behördenzentrum mit Finanzamt, OFD usw. entwickelte, in seiner Mitte das Botanische Institut mit dem Botanischen Garten und Kliniken der UNI, Droste-Hülshoff-Gymnasium, Kath.Fachhochschule, Friedrich-Gymnasium und Weiherhof Grund/Realschule angesiedelt sind, überwiegt Wohnen bis in die Hanglagen im Osten. Die fehlenden öfftl. Einrichtungen wie Bürgerhaus und Zweigstellen von VHS, Stadtbücherei usw. werden im Bestand eingerichtet. Um St. Urban hat sich ein kleines Zentrum gebildet, das mit einem Bauernmarkt/EKZ ergänzt wird und über die Schulhöfe hin zur Habsburger-Str. mit Läden zu einem grünen Fußgängerbereich vom Hauptfriedhof über Tennenbacher-Platz, Behördenzentrum, Botanischen Garten, renaturierten Glasbach, Kurklinik St. Urban mit dem Stadtwald verbunden wird. Der Bahnhof Herdern wird aufgewertet, um Anschlüsse an die Stadtteile im privatisierten DB-Regionalnetz zu erhalten. Der Stadtteil ist zusätzlich in das Netz der Stadtbahn eingebunden und wird in den Hanglagen an das Freiburger Taxibus-System angeschlossen. Die fächerartige Kfz-Erschließung des Stadtteils erfolgt über die Anschlüsse Rennweg und Komturplatz von der neuen 75 km/h 'Freiburger Allee'.