HO: HOCHDORF 2030
Plan 22: Hochdorf
Die Gemarkung Hochdorf grenzt im Norden an den Landkreis Emmendingen. Das Gebiet umfasst nördlich der Ortschaft bis zur A5 Äcker/Auen und östlich bis zur Mülldeponie überwiegend Wald, sowie darin eingeschlossen ein Gewerbe- und Industrie-Gebiet.
Das Dorf mit seiner Bevölkerung entwickelte sich von 1961 mit 931 EW ab 1971 mit 1.480 EW im Zuge der Gebietsreform sprunghaft zu einem Neubaugebiet mit 5.168 EW im Jahr 2000. Eine weitere Ausdehnung der Gewerbeflächen Bettacker/Mühlmatte (14a-b) und Schangen (15), sowie der Wohngebiete Mittelpfad (13), Herrenweg (16) und Fuchsloch (17) ist deshalb nicht sinnvoll. Vielmehr sind Maßnahmen zur Stabilisierung der Identität der Ortschaft in Form einer Entwicklung des Ortskerns mit den öffentlichen Einrichtungen von Rathaus, Mooswaldhalle, Mühlmatten-Schule, Hallenbad, St.Martin in einem Fußgänger-Bereich mit Sitz/Spielnischen gefordert, sowie eine Sicherung des Ortsteils von Benshausen mit der St.Agathe-Kapelle nötig.
Der Ort wird durchschnitten von der K 9855 und 9856 und hat einen Anschluss an die nahe A5 über den Zubringer Nord (B294). Im Süden führen die K 9860 und der ÖPNV mit der Breisacher-Bahnlinie und den nächsten Haltepunkten in Landwasser und Hugstetten vorbei. Östlich der A5 mit einem vom Ortsbereich isolierten Rasthof führen vom Nordzubringer und der K 9860 im Süden je eine Strasse zum Industriegebiet und Anschluss an die Mooswald-Allee nach Freiburg. Mit der 6-streifigen Erweiterung der A5 und dem 4-gleisigen Ausbau der Hochgeschwindigkeits-/Rheintal-Strecke der DB-AG wird eine Haltestelle Freiburg an der Kreuzung mit der Regionalbahn notwendig, wo mit der Ankunft eines IC ein sofortiger Anschluss an das Regionalnetz in alle Stadtteile und die Region besteht. Damit entsteht auch ein ÖPNV-Anschluss zum HBF Freiburg Mitte und das gesamte Regionalnetz incl. Hochdorf. Unabhängig davon ist mit massiven Lärmschutzmassnahmen gegen die neuen Trassen zu rechnen.