Vision 2030

K: KAPPEL 2030

Kappel
Plan 23: Kappel

Die Ortschaft Kappel wurde im Zuge der Gebietsreform von 1989 eingemeindet. Seine bewaldete Gemarkung erstreckt sich im Norden entlang der Kirchzartener Straße K121, im Osten mit dem Kleinen und Grossen Tal entlang der Stadtgrenze mit den Distrikten VIII und des Stadt- und II des Staats-Waldes bis zum Schauinsland, im Westen von dort zurück mit den Distrikten I und VIII des Stadt- und den Distrikten I und VII des Staats-Waldes mit einem Höhenunterschied von etwa 900 m. Auf dem Schauinsland befinden sich die Bergstation der Kabinenbahn, ein Aussichtsturm und das Sonnen-Observatorium.

Die Gemeinde hatte 1961 insgesamt 1.865 EW, deren Zahl bis zum Jahr 2000 auf 2.432 EW anstieg. Die Ortschaft liegt an der Engstelle des freien Talbodens mit dem Rathaus, der St.Peter und Paul-Kirche und dem Friedhof, sowie der Schule inmitten der Besiedlung. Weitere Siedlungsteile liegen am westl. und östl. Talausgang, sowie im Großtat am Molzhof.

Die Täler werden durchzogen vom Reichenbach und Intenbächle, sie münden in die Brugga. Im FNP 80/97 sind 5 ha, im FNP 2010 weitere Flächen wie Sieben Jauchert (2.9+1.4 ha), Weihermatten (4.7+1.2 ha), Sportplatz (1.2 ha) und Meierhof (3.6 ha) insgesamt 15 ha als Baugebiete mit 800 WE für Familienheimbau vorgesehen. Das Bürgerhaus wird in der Nähe des Rathauses, Zweigstellen von VHS und Stadtbibliothek werden bei der Schule und eine Markthalle nahe der Ortsmitte errichtet.

In der Nähe des Ortsteils Bruckmühle lag die Erzwäscherei der Stolberger Zink-AG mit einer der größten Altlasten von B/W. Hier müssen 50.000 T Erdreich auf 24 ha entsorgt werden. Anstatt wie im FNP vorgesehen die oben geplanten Bebauungen in den Talböden vorzusehen, wird das sorgfältig sanierte Gelände der Stolberger Zink-AG als Neubaugebiet für Ein/Mehrfamilien-Wohnungen ausgewiesen. Entsprechend der neuen Struktur des Terrains und seiner radialen Anordnung werden verschieden große Terrassenhäuser mit Garten über einer Tiefgarage angeordnet, deren Zufahrt von der L 121 nach Kirchzarten erfolgt. Im UG der Anlage werden ein EKZ, ein Bergwerk-Museum und das Kommunale Kino eingerichtet.

Die ÖPNV Anbindung Kappels kann mit einem zweiten Gleis und der Erneuerung der privatisierten DB-Haltestelle erfolgen. Eine Parallelführung der Stadtbahn ist nicht sinnvoll. Die Kfz-Erschließung Kappels wird von der Ausfahrt der 100 km/h B31 über die 50 km/h Kirchzartener Strasse (L121) erfolgen, während die 25 km/h Großtalstr. und K9857 die fächerförmige Anbindung der Wohngebiete sichert.

DESIGN und ONLINE CMS, ONLINE GmbH Freiburg