N: NEUBURG 2030
Die Neuburg wurde um 1250 errichtet, 1677 annektierte König Ludwig XIV von Frankreich die Stadt, ließ ihre Vorstädte abreißen und aus einem Teil des gewonnenen Baumaterials durch seinen Architekten Vauban den Festungsring um die Altstadt errichten. Nach mehrfachem Besitzwechsel verlassen die Franzosen die Stadt, nachdem sie ihre Befestigungen 1745 abbrechen. Der Stadtplan zeigt im Bereich der Neuburg erst im Stadtplan von 1850 wieder Neubauten, die sich kontinuierlich bis in die Hanglagen nach dem II. Weltkrieg ausdehnten. Sein statistischer Bezirk reicht von der Altstadt im Süden, entlang der Bahnlinie im Westen bis zur Tennenbacher-Wölflin-Starken-Winterer-Str. zum Rosskopf im Norden und von dort zum Schlossberg im Osten. Die Anzahl seiner Bewohner fiel von 1961 mit 6.312 EW ständig auf 3.932 im Jahr 2000. Der Stadtteil wird westlich der Habsburger-Str. überwiegend durch das Sondergebiet der naturwissenschaftlichen Institute der Universität geprägt, geht nach Osten in ein Gebiet mit zahlreichen öffentlichen Einrichtungen über und besteht nur in den Hanglagen des Ostens überwiegend aus Wohnbebauung. Die verbliebenen Bewohner sind voll mit kulturellen und wirtschaftlichen Angeboten der Altstadt versorgt. Der selbst ist zentral von der Stadtbahn in der Habsburger-Str. und in Zukunft durch Sammeltaxi in den Hanglagen erreichbar. Die Verkehrserschließung erfolgt vom Anschluss 'Unterführung' der 'Freiburger Allee' über den Friedrich/Leopold-Ring und von der Habsburger-Str. fächerartig. Das Institutsviertel ist vorbildlich von Grünanlagen durchzogen, die sich in den Wohngebieten bis zum Schlossberg hinziehen. Ergänzt werden Zur Unterbringung des ruhenden Verkehrs außerhalb des öffentlichen Straßennetzes sind weitere Sammelgaragen notwendig.