OP: OPFINGEN 2030
Plan 31: Opfingen
Die Gemarkung Opfingen umfasst im Westen das Gebiet des Mooswaldes über die A5 hinaus, im Norden vom Opfinger Baggersee über St.Nikolaus bis an die westliche Stadtgrenze, die Rebberge bis zum Griestal im Süden und unterscheidet drei Zonen mit Mosswald, Auen und Rebbergen.
Seine Bevölkerung stieg von 1961 mit 1.048 EW bis 1970 leicht auf 1.287 EW, aber nach der Eingemeindung sprunghaft auf 3.475 EW (1987) bzw. 3.965 EW (1997) an und lag im Jahr 2000 bei 3.929 EW. Entlang des Blankenbergs im Süden liegen eine Reihe von Aussiedlerhöfen und ein Gewerbegebiet, isoliert im Norden der Ortsteil St.Nikolaus.
Die Ortschaft wird von der L187 und der K9853 durchschnitten und hat keinen Anschluss an die A5. Über die Anschlüsse St.Nikolaus, Mitte und Blankenberg wird der N/S-Verkehr auf die Tuniberg-Strasse gelenkt (sh. FNP-VEP 2030), um fächerförmige 25km/h Dorfstraßen einzurichten, während der ÖPNV mit dem Ökobus-System weiterhin die Ortmitte versorgt. Diese eignet sich zur Gestaltung eines Fußgängerbereiches mit dem Riedgraben als Bächle nach dem Freiburger Vorbild und einer denkmalspflegerischen Gestaltung des Straßenbildes mit Sitz/Spielecken, sowie der Errichtung eines Tuniberg-Museums.
Eine Bebauung der Rebberg-Flächen Steinacker, Bodenlei (7) und Votal (8), sowie der Flächen Fänchelen I und II (9, 10) im Ried widerspricht dem Wunsch der Bürger auf den Erhalt des Ortsbildes und eine soziale Ausgewogenheit der Gemeinde, während in der Hugstmatt eine Teilbebauung durch Wohnbaugruppen 'Junge Familien' und Leicht-Gewerbe möglich ist.