R: RIESELFELD 2030
Plan 34: Rieselfeld
Diese Bebauung für 12.000 EW auf einem Areal von 78 Hektar des Rieselfeldes als ehemalige Fäkalienabsetzanlage wurde 1988 gegen den massiven Widerstand einer BI aus dem benachbarten Stadtteil Weingarten durchgeführt, nachdem der kontaminierte Boden ausgetauscht war. Ein städtebaulicher Wettbewerb wurde 1992 ausgelobt und der Entwurf des 1.Preisträgers mit einer konsequenten max. 5-geschossigen Blockrandbebauung umgesetzt. 1994 begann die Besiedelung, 1997 wurde der Kindergarten / Schul-Betrieb aufgenommen und die sozialen und öffentlichen Einrichtungen erstellt, sowie der Betrieb der zentralen Stadtbahn eröffnet. Das Projekt ist in der Fertigstellung begriffen, es fügt sich in die Struktur der demokratischen Stadtentwicklung ein. Allerdings muss sehr darauf geachtet werden, dass die angrenzenden Schutzzonen gesichert bleiben.
Plakative Ziele des Wettbewerbes waren der Bau preiswerter Wohnungen und ökologische Verträglichkeit, Erholung, Einklang von Wohnen und Naturschutz. Das Ergebnis war eine konsequente Blockrandbebauung mit geschlossenen Innenhöfen, zentrale öffentliche Einrichtungen und ÖPNV von Anfang an.