Vision 2030

G: ST. GEORGEN, UFFHAUSEN, WENDLINGEN 2030

Grundlagen:

Der Stadtteil setzt sich aus drei historischen Dörfern zusammen: St.Georgen, Wendlingen und Uffhausen, wovon letztere 1390 übernommen wurden, während St.Georgen 1938 von Freiburg annektiert wurde. Die Gemarkungsgrenzen reichen im Westen in den Mooswald bis an die Gemarkungen Tiengen und Opfingen, im Norden bis Haslach und ab Besancon-Allee bis zur B3, im Osten bis Haslach-Schildacker und Unterwiehre-Süd, im Süden an die Grenze des Landkreises mit den Gemarkungen Schallstadt und Ebringen, sowie am Schönberg mit Merzhausen. Die Bevölkerung umfasste 1961 6.214 EW, stieg bis 1987 kontinuierlich auf 10.069 EW und im Jahr 2000 auf 12.500 EW an. In den Dörfern zeichnen sich die historischen Ortskerne noch deutlich im Ortsbild von St.Georgen, Wendlingen und Uffhausen ab. Von den südlichen Zufahrten über die B3 und B31 mit dem Eugen-Keidel-Bad kommend bildet die historische Kirche von St.Georgen mit den Rebhängen des Schönbergs, dem Lorettoberg und Schwarzwald eine bedeutende Silhouette als Eingang zur Stadt. Der Stadtteil wird auf seine gesamte Länge vom Dorfbach durchflossen. Von St.Georgen nach Wendlingen durchschneiden die Güterbahn und von Uffhausen nach Wendlingen die DB-AG Rheintalstrecke mit dem stillgelegten Haltepunkt St.Georgen nachhaltig den Stadtteil. Der ÖPNV wird vom Stadtbus bedient, der Ziel/Quell-Verkehr nach/von Freiburg wird über die Umgehungsstrasse der B3/B31 mit Anschlüssen an die alte B3, Tienger-Straße, Besancon-Allee, Carl-Mez-Strasse und Basler-Landstrasse gewährleistet, doch die verkehrsberuhigten früheren Hauptstraßen des Stadtteils sind ungestaltet liegen geblieben. Es haben sich zwar einzelne Schwerpunkte um die historische Kirche St.Georgen/ Friedhofshalle, die Schönbergschule und das Theodor-Heuss-Gymnasium/Freie Waldorfschule gebildet, es fehlt jedoch ein Mittelpunk für Wendlingen. Insgesamt bedarf es erheblicher Aufwendungen, den weitläufigen Stadtteil zusammen zu fügen.

Städtebauliches Konzept 2030:

  • Politischer Schwerpunkt für die Stadtteile St.Georgen-Wendlingen-Uffhausen: Bürgerzentrum St. Georgen in Wendlingen
  • Familienheimbau im Bereich Wendlingen / St.Georgen
  • ÖPNV: Privatisierung der DB-AG und Wendeschleife Wendlingen: Neue Haltestellen: St.Georgen / Basler-Landstrasse, Bürgerzentrum St.Georgen / Wendlingen Schulzentrum Theodor-Heuss-Gymnasium-Waldorf, Elt.Bus-Schleife (stufenweise Nulltarif): Haltestellen: Eugen-Keidel-Bad / Bürgerzentrum / Alt-Wendlingen / Alt-Uffhausen / Theodor-Heuss-Gymnasium / Waldorfschule / Bifänge / Sportflächen / Schönbergschule
  • Straßenanschlüsse: 75 km/h Matsuyama-Allee/Besancon-Allee,Guildford-Allee/Carl-Mez-Str./Uffhauser-Str., 50 km/h B3/B31 bis zum Stadtteilrand, 25 km/h fächerartige Erschließungs-Segmente, Öfftl. Straßenraum: frei von ruhendem Verkehr, Getrennte Fuß/Radweg-Systeme.
  • Fußgängerzonen in den hist. Ortskernen mit überdeckten Einkaufspassagen als attraktive Verbindungen untereinander, Bauernmärkte/EKZ, Sitz/Spielplätze.

St. Georgen
Plan 18: St. Georgen

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