ST: STÜHLINGER 2030
1845 wird die Eisenbahnlinie Offenburg-Freiburg in Betrieb genommen, 1880 begann die kaiserzeitliche Bebauung von Arbeiterwohnungen im Stühlinger, 1898 wird die Herz-Jersu-Kirche eingeweiht. Der heutige Stadtteil Stühlinger umfasst das Gebiet zwischen DB und Güterbahn von der Dreisam bis zum Hauptfriedhof/Rennweg im Norden.
Die Anzahl seiner Bewohner betrug 1961 insgesamt 19.956 EW, ging aber bis 2000 auf 16.826 EW zurück. Die Nutzung des Stadtteils unterteilt sich im Wesentlichen in die Bereiche Ost: zwischen DB/Eschholzstrasse, Mitte: bis Fehrenbachallee West: bis Berliner-Allee, sowie Universitäts-Klinikum und Hauptfriedhof. An öffentlichen Einrichtungen liegen im Bereich Ost zentral die Herz-Jesu-Kirche / Hansjakob-Realschule, im Bereich Mitte die Neuapostolische-Kirche / ehem.franz.Krankenhaus und im Bereich West: Technisches-Rathaus (TR) / Max-Weber-Schule / Kreuz-Kirche / Gewerbeschule-III / Arbeitsamt. Einrichtungen der bürgerschaftlichen Infrastruktur wie VHS, Stadtbibliothek, Alternatives Kino usw. sind im nahen Stadtzentrum und im Bestand vorhanden, bzw. zu öffnen (Bürgerhaus im TR). Ein überdeckter Bauernmarkt sollte auf dem Stühlinger-Platz entstehen. Der Stadtteil ist mit ÖPNV versorgt, neu geordnet werden muss seine Kfz-Erschließung. Der Stadtteil wird von der K 9860 (Breisacher-Str.), der K 9859 (Sundgau Allee) durchschnitten und vom Autobahnzubringer B 31a im Süden begrenzt. Von dort sind Anschlüsse an der Ochsen-Brücke (Eschholzstr.) vorhanden und an die 'Freiburger Allee' bei der Schnewlin-Brücke (Heinrich-v.-Stephan-Str.), sowie Unterführung (Breisacher-Str.) und Rennweg vorgesehen. Sinnvoll ist die Umwandlung der Fußgänger-Unterführungen Lehener-Str. und Mathilden-Str. sowie Fuß/Rad-Stege an der Dreisam und zwischen Stühlinger/Belfort-Str.