WE: WEINGARTEN 2030
In der 'Phase der Expansion' von 1956/62 wurde neben Landwasser der neue Stadtteil Weingarten für eine Gesamtbevölkerung in Freiburg von 220.000 EW für das Jahr 2000 konzipiert. In vier Bauabschnitten wurden 1530 WE erstellt, mit einem EKZ, Kirchen, Altenzentrum, Kindergärten, Heilpädagogischem Hort, Evangelischen Fachhochschule und einem eigenen Heizkraftwerk, gefolgt von einer Verdichtung mit 224 WE in Weingarten-Ost nach dem Vorbild "Märkische Heide" in Berlin. Der neue Stadtteil hatte 1961 1.431 EW und nach seiner Fertigstellung (1987) 11.608 EW, deren Zahl sich bis im Jahr 2000 auf 10.469 EW reduzierte. Zur Anpassung an den wechselnden Bedarf könnten über/nebeneinander liegende WE in Maisonette-Wohnungen umgebaut und/oder mit Veranden ausgestattet werden.
Der Stadtteil wird im Norden durch den Grünzug des Haslacher Dorfbaches, im Osten die Güterbahnlinie, im Süden die Opfinger-Straße (K 9853) und im Westen durch Kleingärten, Sportplätze und die 'Dietenbach-Anlage' sowie die Besancon-Allee begrenzt. Erschlossen ist Weingarten über die Stadtbahn an deren Kreuzung mit der privatisierten DB-Güterbahn eine neue Haltestelle vorzusehen ist. Zwei Anschlüsse von der Opfinger-Strasße (K 9853) erlauben die fächerförmige 25km/h Kfz-Erschließung. Eine konsequente Abgrenzung des Stadtteiles am Grünzug 'Haslacher Dorfbach' ist notwendig.